Interview mit Dr. Penis
 
Heute begrüße ich im Studio Herrn Dr. Penis, den Entdecker des gleichnamigen Geschlechtsteils. Guten Abend

Guten Abend

Herr Dr. Penis, wie muss man sich das vorstellen, wie war das für Sie bei Ihrer Entdeckung: War das geil?

Außerordentlich. Sie müssen wissen, ich machte die Entdeckung zunächst an mir selbst. Eines Abends hatte mir meine Partnerin die Schlafanzughose falsch herum hingelegt, mit der Klappe für den Hintern nach vorn. Ich merkte es nicht gleich, zog sie über, und wie ich so an mir runterschau´, hängt da diese Wurst

Faszinierend. Haben Sie gleich gewusst: „Aha, hier bahnt sich etwas Bahnbrechendes an“, oder hielten sie das dort Baumelnde zunächst noch für – ich weiß nicht, für Reste vom Mittag, für ein Wiener, das Ihnen vom Küchentisch in den Schlüpfer gefallen war?

Nein, nein, natürlich wusste ich sofort um die Tragweite meiner Entdeckung Bescheid. Aufgeregt lief ich zu meiner Frau in die Besenkammer und hielt ihr mein Teil hin, ich höre mich noch ausrufen: „Erna, du Sau, wie geil ist das denn???“ Ich ahnte bereits die bevorstehende Umwälzung aller Wissenschaften und war dementsprechend euphorisch

Wie reagierte Ihre Frau Gemahlin?

Sie teilte meine Begeisterung nicht, gähnte mir nur dumpf von ihrer Pritsche entgegen und wollte sich zur Wand drehen. Zur Strafe ließ ich sie nackt in der Auffahrt übernachten und widmete mich den Rest der Nacht meinem Schwengel

Was fanden Sie dabei alles heraus, Herr Dr. Penis, über das Wesen des – nun, des „Penis“? Erzählen Sie mir und den Hörern von diesen ersten Stunden mit Ihrem neuentdeckten Fleischauswuchs, der da so scheinbar widernatürlich an ihnen bommelte

Nun, zunächst einmal machte ich mir naturgemäß Gedanken darüber, worein ich dieses neuerworbene Utensil überall stecken könne. Mir fiel Erna ein, doch mit der wollte ich die nächsten Jahre erstmal nichts mehr zu tun haben

Verständlich

Schließlich schüttete ich Mutters Asche in die Blumen und stülpte mir die Urne drüber. Als mir nicht schwarz vor Augen wurde, wusste ich: Sehnerv hat es keinen

Bewundernswert, wie Sie in diesem Moment nicht unerheblicher Erregung einen so kühlen Kopf bewahren konnten, wie es seiner für die wissenschaftliche Arbeit natürlich bedarf, zumal für Untersuchungen dieser Tragweite

Da haben sie ganz Recht. Ich steckte ihn diese Nacht noch ins Kopfkissen und in den Messerblock und ging dann erschöpft zu Bett

In den Folgemonaten haben Sie und Ihr Team sich intensiv mit dem „Penis“, wie Sie ihn zu diesem Zeitpunkt bereits getauft hatten, beschäftigt. Heute interessiert mich und die Hörer natürlich brennend, zu welchen Erkenntnissen Sie schlussendlich gekommen sind

Der Penis ist klein und dick, von fleischiger Konsistenz, und wenn der Laborgehilfe aus Schweden ihn in den Mund nimmt, schwillt er an. Ach so, und der Hausmeister hat auch einen

Vielen Dank für das Gespräch

Es war mir ein Vergnügen